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Uwe Enkelmann Eltern

Uwe Enkelmann ElternUwe Böhm war ein deutscher Schauspieler, der in mehreren Filmen auftrat. Sein Durchbruch gelang ihm 1976 mit der Veröffentlichung des Jugendfilms Nordsee ist Mordsee. Er wirkte in mehr als 110 Film- und

Fernsehproduktionen mit und wirkte auch in zahlreichen Theaterproduktionen mit. Niemand weiß, was passiert, wenn er seine Lippen sanft nach unten zieht – ob ein

Lächeln oder ein unerwarteter Wutausbruch die Folge ist. Wenn ein TV-Zuschauer in die Ferne und dann wieder zurück blickt, ist die Botschaft (fast) nicht zu überhören:

Es ist was im Gange, und der Böse ist unterwegs. Denn Uwe Böhm, 53, ist, wenn man es glauben will, das bedrohliche Herz des Fernsehsenders Finsternis, der dunkle Wolf vor der Tür des Krimi-Abends.

In der „Tatort“-Reihe der letzten Jahre spielte er den Bösewicht, den Gestörten, den Psycho vom Dienst neunmal – und damit mehr als jeder andere Schauspieler in der Geschichte des Franchise.

Zuletzt war er am Sonntag in „Blutschuld“ als Vollblut-Ingenieur zu sehen, der an den Widrigkeiten anderer Menschen mitgewirkt hat, im Fahndungsvisier der Leipziger „Tatort“-Kommissare

Simone Thomalla und Martin Wuttke. Für die Zuschauer war von Anfang an klar, dass der Bohm immer der Mörder war, auch wenn er diesmal nicht der Täter war…

„Uwe Böhms Fähigkeit, menschliche Ursprünge darzustellen, beruht auf einer außergewöhnlichen Begabung, ebenso wie seine Lebensgeschichte, die beide auf ihre Weise bemerkenswert sind.

Uwe Böhm, beruflich bekannt als Uwe Enkelmann, wurde 1962 in Hamburg-Wilhelmsburg geboren und wuchs in benachteiligten Verhältnissen auf.

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Sein Vater, der als Hafenarbeiter arbeitete, für die DDR spionierte und infolge der Landesverbrechen verhaftet und zu einer

Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Enkelmann kam nur kurze Zeit später in ein Kinderheim; seine Mutter starb an Leberzirrhose.

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1973 wurde er als Elfjähriger von Regisseur Hark Bohm bei der Arbeit an dem Fernsehfilm Ich kann auch ‘ne Arche bauen entdeckt.

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Hark Böhm brachte Enkelmann, der damals noch unter seinem Geburtsnamen bekannt war, mit nach München und adoptierte ihn; Seitdem ist er als Bohm bekannt.

Uwe Bohm wurde erstmals 1976 als 13-Jähriger in dem Film „Nordsee ist Mordsee“ unter der Regie seines späteren Adoptivvaters

Hark Bohm öffentlich bekannt. Danach etablierte er sich als eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der deutschsprachigen Film-, Fernseh- und Theaterbranche.

In dieser Rolle spielte er häufig die Rolle eines Bösewichts oder Psychopathen.Uwe Böhm wurde am 23. Januar 1962 als Uwe Enkelmann in Berlin, Deutschland, geboren.

Hark Böhm war es, der als erster auf den rothaarigen Youngster aufmerksam wurde, der in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen und zeitweise auf Pflegestellen vermittelt worden war.

Er besetzte den damals Achtjährigen in seinem 2008 erschienenen Film „Ich kann auch ‘ne Arche bauen“ (1973).

Das mittlerweile legendäre Jugenddrama „Nordsee ist Mordsee“, das 1976 uraufgeführt wurde, machte zum Zeitpunkt seiner

Veröffentlichung sowohl Uwe Enkelmann als auch Hark Bohm einem breiten Publikum bekannt. Später arbeitete

Enkelmann mit Hark Bohm an mehreren Filmen zusammen, darunter das deutsch-türkische Liebesdrama

Uwe Enkelmann ElternHark Bohm
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„Yasemin“ (1988) und „Herzlich Willkommen“ (1989), die er später übernahm und als seine eigenen weiterführte (1999). Nach den ersten Erfolgen schlug das

junge Talent nicht gleich eine Karriere in der Unterhaltungsbranche ein, sondern absolvierte eine Ausbildung zum Maler, Tischler, Bühnenbildner und Theatergestalter.

Im Theater wurde er jedoch ins Rampenlicht gerückt. In den 1980er Jahren hatte er seinen ersten großen Erfolg am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, wo er unter der Leitung seines Mentors

Peter Zadek arbeitete. Danach trat er am Wiener Burgtheater, den Hamburger Kammerspielen und dem Berliner Ensemble auf, wo er von 2004 bis 2007 unter der Leitung von Zadeks die

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Titelrolle in Henrik Ibsens „Peer Gynt“ verkörperte. Böhms Auftritte bei den Salzburger Festspielen und den Nibelungenfestspielen in Worms waren herausragende Beispiele seiner Vielseitigkeit.

Als Gaststar in Krimis wie „Blond: Eva Blond! – Das Buch der Beleidigungen“ (2002) und den „Tatort“-Filmen „Borowski in der Unterwelt“ (2005) und

„Sonnenfinsternis“ (2006) war Bohm u. a bekanntes Gesicht im Fernsehen (2006). Außerdem wirkte er in mehreren Fernsehfilmen mit, darunter

Dieter Wedels’ “Mein alter Freund Fritz” (2007), Rolf Schübels “Leo und Marie – A Christmas Love” (2008) und Markus Imbodens “Mörderisches

Wespennest”. “ (2010), unter anderem (2011). Der Schauspieler trat 2011 auch in der Berlinale-Premiere von Wolfgang Murnbergers Tragikomödie „Mein bester Feind“ auf, in der er einen

SS-Standartenführer spielte. Bohm hat auch in mehreren weiteren Filmen mitgewirkt. Später arbeitete Bohm mit Zadek an einer Reihe von Projekten zusammen, darunter

1988 die Rolle des Jack the Ripper in Frank Wedekinds Lulu am Deutschen Schauspielhaus und die Rolle der Venedig in William Shakespeares The Merchant of Venice am Burgtheater in Wien.

Im Jahr darauf wurden Bash – Stücke der letzten Tage in der Leitung von Zadek an den Hamburger Kammerspielen aufgeführt, und 2004 wurde Henrik Ibsens Peer Gynt vom Berliner Ensemble mit Uwe Bohm in der Titelrolle aufgeführt.

1990 gab er sein Bühnendebüt als König von Spanien bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Grillparzers The Jüdin of Toledo.

Bei den Nibelungenfestspielen Worms 2008 ist Böhm in den beiden Stücken „Siegfrieds Frauen“ und „Die letzten Tage von Burgund“ in der Rolle des Hagen zu sehen.

Uwe Böhm wurde 1962 in Hamburg geboren und wuchs in einem herausfordernden familiären Umfeld auf. Sein Vater war

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Hafenarbeiter in der DDR, der wegen seiner Landesgeheimnisse ausspioniert wurde und dafür im Gefängnis landete. Der Enkel kam ein paar Minuten später im Haus an, und seine Mutter wütete auf ihn, da sie eine Leberzirrhose hatte.

Als Kind begegnete ihm Hark Bohm, der Regisseur des Films I Can Make A Bow Too aus dem Jahr 1973, und entdeckte ihn als Darsteller. Hark Böhm brachte seinen Enkel nach München, wo er ihn adoptierte und bis zu seinem

Lebensende den Nachnamen „Bohm“ führte. Er lebte mit seiner Frau Ninon Held (geb. 1970), einer Schauspielerin, mit der er zwei Kinder hatte, in Berlin. Uwe Böhm, der zum Zeitpunkt seines Todes 60 Jahre alt war, starb am 8. April 2022 überraschend in Berlin.

Er hinterlässt fünf Kinder. Sein Spielfilmdebüt gab Böhm 1974 mit dem von seiner Adoptivfamilie inszenierten

Film Ich kann auch eine Arche bauen, in dem sein Vater die Hauptrolle spielte. Mit knapp 14 Jahren feierte Uwe Schiedrowsky sein Kinodebüt in dem ebenfalls von seinem

Adoptivvater produzierten Jugendfilm Nordsee ist Mordsee. Anschließend spielte er in dem Spielfilm Moritz mit, der ebenfalls von seinem Adoptivvater produziert wurde.

Neben dem beliebten deutschen Film Moritz (1978) führte er auch Regie bei Yasemin (1988), einem türkischen Romeo-und-Julia-Stück,

für das er und seine Filmpartnerin Ayşe Romey 1988 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurden, und bei Walter Kempowski Roman Verfilmung Willkommen (1990).

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