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Peter Fitzek Vermögen

Peter Fitzek VermögenPeter Fitzek ist ein politischer Aktivist in Deutschland, der der Reichsbürgerbewegung angehört, die manchmal auch als “Reichsbürgerbewegung” bekannt ist.

Diese Bewegung stellt die Legalität des deutschen Staates in Frage. Die Vorsitzende Richterin stellte in ihrer Urteilsbegründung gleichzeitig klar, dass es in dem

Prozess nicht darum ging, wenn Fitzek zu den sogenannten “Reichsbürgern” gehore und ob er ein sogenanntes Königreich ausgerufen hat.

„Es war nicht Zweck, sich mit ihren Weltanschauungen auseinanderzusetzen“, sagte Mertens.

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Im Gerichtssaal verfolgten mehr als 20 Anhanger des selbsternannten “Königs” eine Urteilsverkündung.

Immer wieder gab es auch von dort Zwischenrufe. Ein Anhanger Fitzeks wurde schließlich durch Justizbeamten aus dem Gerichtssaal gebracht.

Fitzek hatte 2012 ein eigenes Konigreich ausgerufen und sich sogar krönen lassen. Er stand bereits mehrfach vor Gericht und

wurde unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt. Weil er auch unerlaubt eine eigene Krankenversicherung betrieb, wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt.

Sowohl die Reichsbürgerbewegung als auch sogenannte Selbstverwalter wie Fitzeks “Königreich” werden in Sachsen-Anhalt

vom Verfassungsschutz überwacht. „Reichsbürger“ erkennen die Bundesrepublik nicht an und gehen davon aus, dass das Deutsche

Reich in den Grenzen von 1937 noch existiert. Einige Anhanger vertreten rechtsextremistische Positionen.

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Auch das “Königreich Deutschland” sieht sich nach eigenen Bekunden als “Rechtsnachfolger” des Deutschen Reichs an.

Fitzek hat sich selbst zum „König von Deutschland“ von „NeuDeutschland“ erklärt, das aus einer Reihe von Grundstücken

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rund um die südlich von Berlin gelegene Stadt Wittenberg besteht. Seine Bewegung behauptet, sie habe eine eigene

Währung sowie eine Bank und Sozialversicherung für ihre 3.100 Mitglieder. Peter Fitzek steht mal wieder vor Gericht und dieses

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Mal konnte es richtig ernst werden für den Mann, der sich “König von Deutschland” nennt. Die Anklage wirft ihm Verstöße gegen das

Kreditwesengesetz und Untreue vor. Zwischen 2009 und 2013 soll Fitzek in Wittenberg ohne die Erlaubnis der Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht Bankunternehmen erhalten haben. Über ein Internetportal soll er eine sogenannte Kooperationskasse betrieben und darüber

Anlagegeschafte abgewickelt haben. Fast 600 Menschen zahlen insgesamt rund 1,7 Millionen Euro an Sparbücher ein.

Fitzek soll davon nach Feststellung der Staatsanwaltschaft 1,3 Millionen abgehoben und für eigene Zwecke verwendet haben.

Wo das Geld blieb, sei unbekannt. Fitzek, der gern am Hemd mit eigenem koniglichem Logoauftritt, weist den Untreuevorwurf zurück.

Nach Verlautbarungen von seinem “Königreich” wurden die Gelder wie vorgesehen für den Aufbau gemeinnütziger Strukturen verwendet. Das Urteil wird für Mittwoch erwartet.

Es ist nicht die erste Konfrontation Fitzeks mit der Justiz. Er wurde mehrfach verurteilt, ging jedoch stets in

Revision und verfolgte bisher noch keine Haftstrafe aus. Zuletzt wurde er im April 2016 wegen Fahrens ohne Führerschein zu 15

Monaten Haft verurteilt – und das nicht zum ersten Mal. Doch Fitzek gab schon mehrfach zu Protokoll: alles Mumpitz. dann hat er einen

Führerschein, nur eben keinen der Bundesrepublik Deutschland, die er nicht anerkennt. Stattdessen besitze er einen des “Königreichs

Deutschland”, dessen Souveran er sei. Die von ihm selbstgebauten Dokumente, aber will die BRD nicht anerkennen. Fitzek wurde 1965 in Halle geboren.

Nach einer Ausbildung zum Koch absolvierte er unter anderem als Karatelehrer, Videothekar und Besitzer eines Tattoo-Studios. Der Vater zweier Kinder lebt

in Sachsen-Anhalt und versuchte 2008 Oberbürgermeister seines Wohnortes, ein Jahr später Bundestagsabgeordneter zu werden.

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Beide Männer erhielten nur 0,7 Prozent der Stimmen.

Doch Demokratie scheint ohnehin nicht so sein Ding zu sein: Im Jahr 2012 rief Fitzek mit sieben seiner Untertanen

das „Königreich Deutschland“ auf. Als “Staatsgebiet” führt ein altes Krankenhausgelände am sachsen-anhaltinischen

Wittenberg – oder wie Fitzek zu sagen pflegt: “auf dem ehemaligen Gebiet der Bundesrepublik Deutschland”.

Da die neun Hektar Land des Konigreiches offenbar nicht angemessen sind, strebt Fitzek seit jeher nach Expansion. Um seinem

Pseudostaat beizutreten, konnte interessierte Untertanen ihren Grundbesitz “stiften”, sagte Fitzek einst “Spiegel TV”. Sie behielten

Nießbrauchrechte – auch Nutzungs- oder Wohnrecht. Auch von rund “1,5 bis 1,7 Millionen Euro

Kompensationseinlagen”, mit denen “das Königreich arbeitet”, berichtete er den Journalisten damals stolz.

Auch, wenn Fitzek auf eigene Fantasie-Wahrungen wie dem “Engel” oder die “Neue Deutsche Mark” setzt: Euros von

seiner Gefolgschaft nimmt er gern an. Fitzek war bereits 2017 vom Landgericht Halle zu drei Jahren und acht Monaten in

Haft wegen unerlaubter Bankgeschafte – damals noch in Wittenberg – verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft

hatte ihm Verstöße gegen das Kreditwesengesetz sowie Untreue bis 2013 zur Last gelegt.

Außer gegenüber Fitzek untersagte die Bafin laut Mitteilung auch einem weiteren Mann den Bankbetrieb, den dieser demnach für Fitzek durchführte.

Er soll etwa für Fitzek ein Ladengeschäft in Ulm geführt haben, in dem er für die »GK GemeinwohlKasse«

Gelder einsammelte und eine spätere Rückzahlung versprach. Zudem soll er Fitzek seine Konten zur Verfügung gestellt haben.

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