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Gerhard Polt Familie

Gerhard Polt Familie /\ Gerhard Polt ist Kabarettist, Autor und Schauspieler in Kino, Fernsehen und anderen Medien in Deutschland.

Um der immer größer werdenden Bedrohung durch die Bombenangriffe auf München während des Zweiten Weltkriegs zu entkommen,

Gerhard Polt Familie
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siedelte die Mutter von Gerhard Polt wenige Monate nach Gerhards Geburt mit ihrem neugeborenen Sohn in den katholischen Wallfahrtsort Altötting über.

Sein Vater Richard, vor dem Krieg Rechtsanwalt und während des Krieges Major, war für einen Teil der Kriegsjahre in Wien stationiert.

Nachdem der Vater 1951 aus der Haft entlassen und nach München zurückgekehrt war, fand und bezog die Familie schnell ein neues Haus innerhalb der Stadt.

1957 zogen Polt und seine Mutter in die Amalienstraße in der Maxvorstadt, die ebenfalls innerhalb der Münchner City lag.

Jahre später widmete er dieser Straße sein erstes Hörspiel mit dem Titel „Als wäre man ein Dachs in seiner Höhle“.

Nach dem Abitur studierte er Politikwissenschaft an der Hochschule München und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Anschließend besuchte er die Universität Göteborg und studierte zwischen 1962 und 1968 skandinavische und altgermanische Sprachen.

Polt spricht fließend Schwedisch und trat bei vielen Gelegenheiten mit einem Programm auf, das ausschließlich auf Schwedisch war, darunter einmal vor König Carl XVI . Gustav auf.

Nach Abschluss seines Studiums der Politikwissenschaften flüchtete er in das liberalere Umfeld Schwedens.

Er wurde während des Zweiten Weltkriegs in Bayern geboren und wuchs als frommer Katholik in der kleinen Stadt Altötting auf.

Polt hat dort vier Jahre lang mehrere Sprachen studiert und in seinem Profil geschrieben, dass er in Bayern, das für seine konservative Politik bekannt ist, eine Arbeit als Übersetzer und Dozent suche.

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1976 trat Polt zum ersten Mal in einem Kabarett auf. Kurz darauf war seine Stimme im Hörspiel „

Als wärst du ein Dachs in seinem Bau“ im Hessischen Rundfunk in 30 verschiedenen Teilen zu hören. Bereits drei Jahre später lief seine 12-teilige Sketch-Serie „Fast wia im Echter Leben“ im Bayerischen Fernsehen.

Gisela Schneeberger, eine Komödiantin, die damals mit ihm in der Inszenierung auftrat, begleitete ihn während seiner gesamten Schaffenszeit.

Zu Polts engstem Kreis gehören auch die Günzlofener Band „Biermosl Blosn“, die den Kabarettisten oft auf seinen Reisen begleitete,

sowie der Filmemacher Hanns Christian Müller. Zusammen mit Müller gründete Polt den Baaz-Verlag, um dort Müllers Schriften, Aufnahmen und Veröffentlichungen herauszugeben.

1983 entstand der erste Film des Kabarettisten mit dem Titel „Kehraus“. Es folgten 1988 „Man spricht Deutsch“ und 2004 „Germanikus“. 2014 erschien schließlich sein Film „Und ktschn“. weltweit in den Kinos gezeigt.

Danach erschienen eine Reihe weiterer Alben wie „Da fahrma nimmer hin“ (2015), „Wer ist wir“ (2017) und „Schee war’s“ (2019).

Polt wirkte auch in mehreren Theaterstücken mit, darunter „Ekzem Homo“ (2015), das an den Münchner Kammerspielen aufgeführt wurde.

Polt listet auf seiner Seite rund 30 Auszeichnungen auf, die er für seine satirischen Texte erhalten hat, darunter den „Grimme-Preis in Silber“

, den „Großen Karl-Valentin-Preis“ und den „Bayerischen Kleinkunstpreis“. Polt erhielt außerdem im Jahr 2017 den

„Bayerischen Fernsehpreis“ und den „Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten“, die ihm beide in Anerkennung seiner Arbeit verliehen wurden.

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Maßgeblichen Anteil an Polts Aufstieg als Kabarettist hatte die Sketch-Serie „Fast wia im Echter Leben“,

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in der Polt mitspielte und die vom Bayerischen Rundfunk produziert und in der ARD gezeigt wurde.

Der Satiriker Polt wurde zum Begriff, zum Geheimtipp, der ins Programm gehört, und auch der großen Leinwand war er nicht abgeneigt.

Die Menge bereitete ihm einen herzlichen Empfang und lachte über seine Witze. Er schuf Filme wie „Man spricht Deutsch“ oder „Germanikus“.

In einer Hörspielsendung des Bayerischen Rundfunks trat Polt auf und übernahm alle Sprechrollen.

Die Widersprüchlichkeit des täglichen Lebens wird hier in seinen Worten hervorragend dargestellt.

Polt war auch Gründer des „Baaz-Verlages“, in dem er und sein Kumpel Hanns Christian Müller Texte, Bücher und Tonträger veröffentlichten und diese Veröffentlichungen vertonten.

Gemeinsam mit Gisela Schneeberger trat er auf, und schließlich wurde auch die Band „Biermosl Blosn“ Mitglied dieser Gemeinschaft.

Danach trat Polt oft mit letzterem auf. Mit ihnen spielte er in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik oder ging auf Tournee in Skandinavien.

Polts Aufführung „Diridari – Münchener Geschichten über und um das große Geld“ war ein Hit an den Münchner Kammerspielen.

Aber Polt ist nicht nur auf der Bühne oder vor der Kamera kompetent; Er ist auch als Drehbuchautor und Regisseur tätig, zum Beispiel für den Film

„Herr Ober!“, in dem ein Mann in die Welt hinausgeht, um Dichter zu werden. Polt hat auf beiden Seiten der Kamera gearbeitet.

Darüber hinaus machte Polt eine Reihe von Schallplatten, wie Touraufnahmen und Gemeinschaftsproduktionen mit „Biermosl Blosn“, sowie erfolgreiche CDs mit Titeln wie „Standort Deutschland“ oder „Und wer zahlt?“.

In Anerkennung seiner Arbeit als Satiriker und Moralist wurde Gerhard Polt im Jahr 2001 mit dem „Jean-Paul-Preis für Literatur“ ausgezeichnet. Außerdem wurde ihm für seine Leistung im Kabarett der „Prix Pantheon“ verliehen.

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Schliersee ist die Heimat von Polt, seiner Frau und ihrem gemeinsamen Kind. Er betrachtet Schweden und Italien jedoch auch als seine zweite Heimat, da es Orte sind, an die er reisen und die Natur genießen kann.

Gerhard Polt, der schon immer ein politischer Mensch war, äußerte seine Kritik in den 1970er-Jahren und verwandelte sie in ein Hörspiel („Als ob der Dachs in seiner Höhle wäre“).

Bald zog es ihn auch ans Theater, wo er 1975 mit der Kabarettshow „Kleine Nachtrevue“ seine Karriere begann.

In Zusammenarbeit mit Regisseur Hanns-Christian Müller entstanden unter anderem “Diridari und Tschurangrati” und “München leuchtet” (73).

Zusammen mit Dieter Hildebrandt (1927-2013), Otto Grünmandl (1924-2000) und Gisela Schneeberger arbeitete Polt oft und erfolgreich mit jedem dieser Künstler zusammen (73).

1979 wurde die erste Folge der Serie „Fast wia im Echter Leben“ erstmals im Bayerischen Fernsehen gezeigt. In der Serie spielten er und Schneeberger ungewöhnliche Szenarien des täglichen Lebens durch.

Danach kamen Filme wie „Kehraus“ und „Mann spricht Deutsch“ heraus. Seit den frühen 1970er Jahren ist er Mitglied .

der Band der Gebrüder Well (auch bekannt als Biermosl Blosn), mit der er ab Mai 2022 für eine Tour wieder zusammenkommen wird.

Der Bayerische Verdienstorden, der Adolf-Grimme-Preis, der Bayerische Kleinkunstpreis, der Große Karl-Valentin-Preis,

der Deutsche Filmpreis und der Bayerische Fernsehpreis sind nur einige der vielen Auszeichnungen, die Gerhard Polt im Laufe seiner Karriere erhalten hat.

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